Dutzende Aufständische in Pakistan getötet
Bei Gefechten im pakistanischen Stammesgebiet Orakzai an der Grenze zu Afghanistan sind am Montag nach offiziellen Angaben mindestens 35 Aufständische und vier Soldaten getötet worden. Ein Beamter der örtlichen Verwaltung sagte, mit Sturmgewehren und Panzerfäusten bewaffnete Extremisten hätten einen Kontrollpunkt der Sicherheitskräfte angegriffen.
Die Truppen hätten den Angriff in einem zweistündigen Gefecht zurückgeschlagen. Anschließend hätten Kampfflugzeuge Stellungen der Aufständischen in der Region bombardiert.
Bei Protesten gegen die Umbennung einer Provinz wurden in Pakistan Ärzten zufolge mindestens drei Menschen getötet. Rund 100 weitere seien verletzt worden, sagte ein Krankenhausmitarbeiter in der Stadt Abbottabad. In der vergangenen Woche hatte die pakistanische Nationalversammlung die Bezeichnung Nordwestprovinz (NWFP) durch Khyber-Pakhtunkhawa ersetzt, um den hauptsächlich hier lebenden Paschtunen gerecht zu werden. Andere Volksgruppen hatten das zu tagelangen Protesten auf die Straße getrieben.
Am Montag eskalierten die Proteste, die Polizei ging mit Tränengas und Schlagstöcken gegen die Demonstranten vor. Augenzeugen berichteten von Feuergefechten, ein Polizeiwagen ging in Flammen auf.












