Hohes Sicherheitsrisiko um Bangkok nach Unruhen

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Das österreichische Außenministerium hat die Warnstufe für Reisen in die thailändische Hauptstadt erhöht. Nach den blutigen Zusammenstößen am Samstag besteht nun nach Einschätzung des Außenamtes ein "hohes Sicherheitsrisiko für den Großraum Bangkok". Nach Angaben der "Bangkok Post" sind bei den Zusammenstößen nach einer jüngsten Bilanz 19 Menschen ums Leben gekommen.
Bei den Opfern handelt es sich demnach um vier Soldaten und 15 Zivilisten, darunter ein japanischer Kameramann. Hunderte weitere Menschen wurden verletzt. Die gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften ereigneten sich bisher vor allem an dem von Demonstranten besetzten Abschnitt der Rachadamnoen Straße (Phang Fa Brücke). Auch gab es wiederholt Anschläge mit Granaten auf Regierungs- und Militärgebäude.
Das zentral gelegene Einkaufsviertel Ratchaprasong ist weiterhin von Demonstranten besetzt. Durch die Blockade einer Straßenkreuzung ist der Zugang zu den anliegenden Einkaufszentren und Hotels stark beeinträchtigt. Diese Besetzung wurde auf Teile der Sukhumvit Straße ausgeweitet. Mit einer Räumung dieses Ortes aber auch anderer von Demonstranten besetzter Plätze und Straßen durch Polizeikräfte ist zu rechnen.
Es wird dringend von Aufenthalten in den von den Demonstrationen betroffenen Stadtteilen abgeraten, betont das Wiener Außenministerium. Weiterhin müsse mit einer erheblichen Beeinträchtigung des Straßenverkehrs und des öffentlichen Verkehrs in einigen Teilen der Stadt gerechnet werden.












