Kaczynski-Tod: Bruder an Russlands Grenze gelandet
Nach dem Tod von Präsident Lech Kaczynski bei einem Flugzeugabsturz will sich der russische Regierungschef Wladimir Putin am Unglückort in Smolensk ein Bild von der Lage machen.

Foto © ReutersJaroslaw Kaczynski
Er trifft dort auch seinen polnischen Amtskollegen Donald Tusk, wie die Agentur Interfax am Samstag nach Regierungsangaben meldete. Demnach sicherte Putin bei einem Gespräch mit Präsident Dmitri Medwedew den Angehörigen der 96 Absturzopfer "alle erdenkliche Hilfe" zu.
Nach Darstellung Putins sollen die Opfer nach Moskau zur Identifizierung gebracht werden. Dort werde auch die Trauerarbeit für die Angehörigen organisiert.
Tusk bezeichnete das Unglück vor seiner Abreise aus Warschau als das "tragischste Ereignis in der Nachkriegsgeschichte" Polens. Ein solches Drama habe die gegenwärtige Welt noch nicht gesehen, betonte der Regierungschef. Tusk ordnete zwei Schweigeminuten für Sonntagmittag im ganzen Land an.













