Wirbel um Video von brutalem US-Angriff im Irak

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Ein Video, das einen brutalen US-Angriff auf Journalisten im Irak dokumentieren soll, sorgt für Wirbel. Die Bilder zeigen u.a. den Tod zweier Reuters-Mitarbeiter bei einem Luftangriff. Das Video wurde am 12. Juli 2007 aus einem Hubschrauber der US-Streitkräfte aufgenommen. Ein US-Militärbeamter bestätigte die Echtheit des Materials. Ein irakischer Medienverband forderte eine Untersuchung.
Das Schwarz-Weiß-Video bietet einen verstörenden Einblick in die Situation im Irak im Jahr 2007. Die Aufnahmen wurden von den US-Streitkräften geheim gehalten. Sie dokumentieren, wie die Besatzung des Helikopters mehr als zehn Menschen tötet, die sie für Aufständische hält. Die Betreiber der Website wikileaks.org veröffentlichten das Material im Internet. Sie wollen damit nachweisen, dass die Soldaten die Kameras der Opfer fälschlicherweise für Sturmgewehre und Granatwerfer hielten.
Das Weiße Haus hat das Video der US-Armee von einem Hubschrauberangriff auf eine Gruppe Iraker im Jahr 2007 als "schockierend" bezeichnet. Er könne nicht sagen, ob Präsident Barack Obama das Video schon gesehen habe, sagte sein Sprecher Robert Gibbs. Die Bilder von dem Blutbad seien "schockierend und sehr tragisch". Gibbs stellte zugleich klar, dass das US-Militär alles tue, um die Sicherheit von Zivilisten und insbesondere die von Reportern in Gefahrengebieten zu gewährleisten.
Die Besatzung des US-Hubschraubers will bewaffnete Aufständische in der Gruppe erkannt haben und bittet über Bordfunk um die Erlaubnis, sie zu beschießen. Dann eröffnet sie das Feuer auf die Gruppe. "Schau Dir diese toten Bastards an", sagte einer Piloten anschließend. Der andere antwortet: "Hübsch." Nach dem ersten Angriff des Hubschraubers kommt ein Kleinbus, um die Toten und Verletzten zu bergen. Auch dieser wird von dem Kampfhubschrauber beschossen. Dabei werden zwei in dem Minibus sitzende Kinder verletzt.











