Erneut Polizist in Dagestan getötet

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Drei Tage nach den Selbstmordanschlägen in der russischen Kaukasusrepublik Dagestan ist in der Konfliktregion erneut ein Polizist getötet worden. Wie russische Medien am Samstag berichteten, wurden die Beamten in der Nähe des Dorfes Tschontaul im Bezirk Kisiljurtowski von Unbekannten attackiert. Bei dem Angriff wurde demnach ein Polizist getötet und ein weiterer verletzt.
Auch der Doppelanschlag in der Stadt Kisljar am Mittwoch hatte Polizisten gegolten. Zwölf Menschen wurden getötet, darunter neun Beamte.
In den Teilrepubliken Dagestan, Tschetschenien und Inguschetien im nördlichen Kaukasus kämpfen seit Jahren radikal-islamische Rebellen für die Unabhängigkeit von Moskau. In den vergangenen Monaten gab es in den mehrheitlich muslimischen Gebieten verstärkt Anschläge gegen Behörden und Sicherheitskräfte. Auch für die Anschläge auf die Moskauer U-Bahn am Montag werden Rebellen aus dem Nordkaukasus verantwortlich gemacht. Am Freitag identifizierten die Behörden eine 17-Jährige aus Dagestan als eine der beiden Selbstmordattentäterinnen.












