Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 02. September 2014 11:18 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    IS will systematische "ethnische Säuberung" Merkel: "Es droht eine humanitäre Katastrophe" Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel IS will systematische "ethnische Säuberung" Merkel: "Es droht eine humanitäre Katastrophe"
    Zuletzt aktualisiert: 01.04.2010 um 05:21 UhrKommentare

    Wiener Grüne machen hohe Mieten zum Wahlkampfthema

    Foto © APA

    Die hohen Mieten in der Bundeshauptstadt werden zum zentralen Wahlkampfthema für die Wiener Grünen. Angesichts der angekündigten Erhöhung der Mieten für Richtwert-Altbauwohnungen um 3,8 Prozent mit 1. April schlägt Klubchefin Vassilakou im APA-Interview Alarm. Bereits jetzt fließe bei vielen jungen Paaren die Hälfte des Familieneinkommens in Wohnkosten: "Das ist für Wien eine Katastrophe."

    40 Prozent der Haushalte in Wien hätten im Schnitt 200 Euro monatlich zu wenig in der Haushaltskasse und müssten dies über Schulden oder mit der Unterstützung von Verwandten ausgleichen. Als Folge bliebe den Betroffenen zu wenig Geld für den Konsum, was die städtische Binnenwirtschaft schädige.

    Eine weitere Konsequenz sei, dass der Speckgürtel um die Stadt dank billigerer Mieten wachse - mit allen negativen Konsequenzen. Zugleich steige die Gefahr für die Stadt, stetig mehr in soziale Ausgleichsmaßnahmen investieren zu müssen.

    "Wohnen ist ein Grundbedürfnis - nicht in erster Linie eine Anlageform", betonte die grüne Klubchefin. Sie fordert deshalb anstelle der bisherigen Richtwertmieten eine Mietobergrenze von 7 Euro pro Quadratmeter. Hier müsse der Bundesgesetzgeber aktiv werden, wofür auch eine mut- und energielose SPÖ aktiv werden solle. Die Idee, die Gesamtmieten über Gemeinde- und Genossenschaftsbau zu regulieren, funktioniere jedenfalls nicht: "Die Mieten galoppieren davon."

    Bei den Menschen klaffe ein fettes Haushaltsloch und die Wiener SPÖ geriere sich als Law-and-Order-Partei, anstelle die wirklichen Probleme anzugehen: "Wir müssen das in den Griff kriegen. Sonst braucht man keine allzu hochtrabenden Diskussionen darüber führen, weshalb sich viele Menschen von der Politik abwenden oder Opfer von rechten Rattenfängern werden."

    Quelle: APA

    Mehr Politik

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Waffenlieferungen: Merkel wirbt um Verständnis

      Die Bundeskanzlerin erklärt im Bundestag, warum die Bundesregierung Waff...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Zweiter Weltkrieg: Kranzniederlegung in Wien 

      Zweiter Weltkrieg: Kranzniederlegung in Wien

       

      100 Jahre Erster Weltkrieg

      Eine Reise an Orte, die bis heute vom Krieg gezeichnet sind. Elf illustrierte Reportagen auf 285 Seiten. Das neue Buch der Kleinen Zeitung ist ab sofort im Online-Shop erhältlich.

       


      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!