Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
10. Februar 2012 07:41 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren 319706 Mitglieder | 614 online
Weitere Milliardenhilfen nur unter Bedingungen Al-Kaida-Anführer in Pakistan getötet Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Weitere Milliardenhilfen nur unter Bedingungen Al-Kaida-Anführer in Pakistan getötet
Zuletzt aktualisiert: 31.03.2010 um 12:41 UhrKommentare

Gemischte Bilanz zum "Humanitären Aufenthalt"

Foto © APA

Gemischte Erfahrungen haben die Hilfsorganisationen im ersten Jahr der Neuregelung des "humanitären Aufenthalts" gemacht. Zwar gab es viele positive Bleiberechtsbescheide, vor allem bei den Altfällen gibt es Probleme. Speziell die Patenschaften hätten sich nicht bewährt, heißt es in einer Analyse, die von Integrationshaus, Diakonie, asylkoordination, Volkshilfe und SOS-Mitmensch erstellt wurde.

Bis 1. März 2010 wurden laut Innenministerium 1.254 Fälle positiv entschieden. Hochgerechnet auf ein Jahr - in Kraft trat die Neuregelung mit 1.4.2009 - bedeutet dies etwa 1.400 positiv erledigte Fälle, wobei die tatsächliche Zahl höher liegen dürfte, aufgrund von Zeitverzögerungen in der statistischen Erfassung.

Während bei jüngeren Fällen der humanitäre Aspekt im normalen Verfahren mitgeprüft wird, sagt die Altfallregelung im Wesentlichen aus, dass Personen, die vor dem 1. Mai 2004 nach Österreich gekommen sind, sich direkt beim jeweiligen Bundesland um humanitäres Aufenthaltsrecht bemühen können.

Voraussetzung dafür, das Bleiberecht zu erhalten, ist die Erfüllung bestimmter Kriterien. Dazu gehören Integration, Ausbildung, Beschäftigung, Deutschkenntnisse und Familienanbindung. Wer Probleme bezüglich Arbeitsplatz, Wohngelegenheit oder Krankenversicherung hat, kann sich einen "Paten" suchen. Dieser muss sich dazu verpflichten, drei Jahre lang für die von ihm unterstützte Person zu haften.

Diese Regelung stößt bei den NGOs auf besonderen Widerstand. Die Patenschaften hätten sich in der Praxis als kaum anwendbar erwiesen, da die Voraussetzungen, sie zu übernehmen, sehr hoch angesetzt seien, heißt es in dem Bericht. Alternativ wird ein Bleiberecht für alle, die seit fünf Jahren im Land leben und unbescholten sind, empfohlen.

Quelle: APA

KLEINE.tv

Politik: Strom- und Energiekosten regen auf

In der Kärntner Landespolitik wurde in den letzten Tagen sehr kontrovers...Bewertet mit 5 Sternen

 

Griechenland in der Krise

Politik im Bild

PK zum Sparpaket in Graz 

PK zum Sparpaket in Graz

 


US-Wahl 2012

Reuters

Obama oder seine republikanischen Kontrahenten - wer kann die Wahl zur US-Präsidentschaft für sich entscheiden..?

Steirische Strukturreform

APA

Die steirische Landesregierung plant ab 2012 eine große Strukturreform: Gemeinde und Bezirke sollen zusammengelegt werden, die Expositur in Bad Aussee wird aufgelöst.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang