Israelische Panzer kurzzeitig im Gazastreifen

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Nach dem Tod zweier israelischer Soldaten im Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben kurzzeitig israelische Panzer in den von der radikal-islamischen Hamas regierten Küstenstreifen vorgerückt. Ein Palästinenser sei dabei in der Nacht auf Samstag durch die Explosion einer Panzergranate getötet worden, teilten palästinensische Ärzte mit. Sieben weitere Palästinenser seien verletzt worden.
Den Angaben zufolge rückten die Panzer begleitet von Helikoptern hundert Meter in die Stadt Khan Younis ein, die nahe des Sperrzauns zwischen Israel und dem abgeriegelten Gazastreifen liegt. Kurz darauf hätten sie sich wieder auf israelisches Gebiet zurückgezogen.
Im Osten der palästinensischen Flüchtlingssiedlung Khan Younis waren am Freitag bei einem Gefecht zwei israelische Soldaten getötet worden. Nach Angaben der israelischen Armee kamen auch vier Palästinenser ums Leben. Die Ezzedin-al-Kassam-Brigaden (Ezzedeen al-Qassam), der bewaffnete Arm der Hamas, warfen der israelischen Armee vor, in den Bereich Khan Younis eingedrungen zu sein.
Militante Palästinenser feuerten nach Angaben der israelischen Armee am Samstag erneut eine Rakete in Richtung Israel. Sie sei auf einem Feld im Süden des Landes eingeschlagen und habe keinen Schaden angerichtet. Der anhaltende Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen hatte Israel zum Jahreswechsel 2008/2009 zu einer Offensive veranlasst, bei der mehr als 1.400 Palästinenser getötet wurden. Der Gazastreifen ist weitgehend von der Außenwelt abgeriegelt, seitdem dort im Juni 2007 die Hamas die Macht übernommen hat.












