Heimatdienst bietet Rat der Slowenen Vergleich an
Keine Klage seitens des Kärntner Heimatdienstes, wenn die Slowenenorganisation den "Genozidvorwurf" zurücknimmt. KHD bietet Rat-Obmann Aussprache an.

Foto © APA/Gert Eggenberger (Archivbild)Der Obmann des Kärntner Heimatdienstes, Josef Feldner
Der Kärntner Heimatdienst (KHD) bietet dem Rat der Kärntner Slowenen nun einen Vergleich an. Vergangenen Freitag hatte KHD-Obmann Josef Feldner noch eine Klage angekündigt, weil seitens des Rates Vorwürfe geäußert wurden, der KHD sei "reaktionär und antislowenisch" und wolle die Volksgruppe "vernichten". Das wurde von Feldner als "Genozidvorwurf" gewertet.
Der KHD will nun von der Klage absehen, wenn der Rat die erhobenen Vorwürfe, "insbesondere den abstrusen Genozidvorwurf" in einer Ehrenerklärung mit dem Ausdruck des Bedauerns zurücknimmt, erklärte Feldner am Dienstag in einer Aussendung. Die Erklärung sei in der Tageszeitung "Der Standard", dem ORF Kärnten, der "Kleinen Zeitung", der "Kärntner Krone", der "Kärntner Tageszeitung" und der Zeitung "Österreich" zu veröffentlichen. Feldner bekräftigte zudem sein Angebot an Rat-Obmann Karel Smolle, eine Aussprache über die jeweilige Position führen zu wollen. Feldner ist mit seiner Organisation gemeinsam mit den Slowenenvertretern Marjan Sturm und Bernard Sadovnik in der sogenannten Kärntner Konsensgruppe um Versöhnung zwischen den Volksgruppen und eine konsensuale Lösung der Problematik der zweisprachigen Ortstafeln bemüht.












