Ashtons erste Nahost-Reise als EU-Außenbeauftragte

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Inmitten neuer Spannungen in der Region beginnt die EU-Außenbeauftragte Ashton am Montag ihre erste Nahost-Reise. Sie will dort auf eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche zwischen Israel und den Palästinensern dringen. Ashton sollte zum Auftakt etwa um Mitternacht in der ägyptischen Hauptstadt Kairo landen.
Am Montagnachmittag wurde die Britin in Syrien erwartet, am Dienstag im Libanon. Am Mittwoch sollte die EU-Außenbeauftragte nach Jordanien und Israel reisen, am Donnerstag die Palästinenser-Gebiete besuchen und anschließend zu Gesprächen mit dem sogenannten Nahost-Quartett (UNO, USA, Russland) nach Moskau fliegen.
Ashton will auch in den von Israel und Ägypten blockierten Gazastreifen reisen, der von der radikal-islamischen Palästinenser-Organisation Hamas beherrscht wird, um sich über den Einsatz der EU-Hilfsgelder zu informieren. Die für diese Woche geplanten indirekten Friedensgespräche zwischen Israelis und Palästinensern drohen angesichts der israelischen Siedlungspläne in Ost-Jerusalem zu platzen. Die Siedlungspläne sind weltweit auf Kritik gestoßen.
Auch der US-Nahostvermittler Mitchell wird dieser Tage in der Region erwartet. Der jordanische König Abdullah II sprach sich am Sonntag nach einem Gespräch mit EU-Parlamentspräsident Buzek für eine stärkere Rolle der EU im Nahost-Friedensprozess aus.













