Regierungspartei gewann Regionalwahlen in Russland

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In Russland hat die Putin-Partei die Regionalwahlen für sich entschieden, musste aber einen Stimmenverlust hinnehmen. Geeintes Russland unter Führung von Ministerpräsident Putin lag offiziellen Ergebnissen vom Montag zufolge in den acht Regionalparlamenten voran. Die Wahlbeteiligung lag offiziellen Angaben zufolge bei rund 43 Prozent. Die Kommunisten warfen Geeintes Russland Wahlbetrug vor.
Dennoch gab sich Kommunisten-Chef Sjuganow zufrieden mit den Ergebnissen. Denn auch bei den Bürgermeisterwahlen musste die Regierungspartei Einbußen hinnehmen. So eroberte im sibirischen Irkutsk der Kandidat der Kommunistischen Partei mit 62 Prozent den Posten von Geeintes Russland. "Die Wähler haben uns erhört und uns aktiv unterstützt", sagte Sjuganow. Parlamentspräsident Gryslow, der Putins Kreml-Partei angehört, gestand die Probleme von Geeintes Russland ein.
Trotz Verlusten von teils mehr als 20 Prozent verzeichnete Geeintes Russland nach wie teils hohe Ergebnisse: In der wirtschaftlich wichtigen Region Chabarowsk im äußersten Osten des Landes kam die Partei auf mehr als 48 Prozent der Stimmen, in Swerdlowsk mit der Wirtschaftsmetropole Jekaterinburg auf 40 Prozent. In der dünn besiedelten Region Jamalo-Nenez konnte sie sogar 86 Prozent der Stimmen auf sich vereinen.
Die Kommunistische Partei ging insgesamt als Zweitplatzierte aus den Wahlen hervor und erreichte zwischen 18 und 24 Prozent der Stimmen in den einzelnen Regionen. Auch die kremltreuen Oppositionsparteien Gerechtes Russland und die Liberaldemokratische Partei (LPDR) des Ultranationalisten Schirinowski schafften den Einzug in die Regionalparlamente, wie die Wahlleitung am Montag in Moskau bekanntgab.












