Erste Prüfung für die Regierungsparteien
Mit Wahlen in 940 - der österreichweit 2.357 - Gemeinden ist der heutige Sonntag ein Superwahlsonntag. Die Wahlen in Niederösterreich, Tirol und Vorarlberg gelten als erster Stimmungstest für die Regierung.

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In Niederösterreich, Tirol und Vorarlberg sind fast drei Millionen Landes- und EU-Bürger mit Wohnsitz im jeweiligen Land aufgerufen, über die Zusammensetzung der Gemeinderäte in der nächsten Legislaturperiode zu entscheiden. Rund 800.000 Wahlberechtigte in Tirol und Vorarlberg können überdies - in zusammen 339 Gemeinden - ihre Bürgermeister küren; in Niederösterreich gibt es keine Bürgermeister-Direktwahl. In allen drei Länder dominiert traditionell die ÖVP.
Wählen ab 16
Erstmals dürfen auch die 16- bis 18-Jährigen an Kommunalwahlen teilnehmen - und erstmals kommt in NÖ, Tirol und Vorarlberg bei Gemeinderats- bzw. Bürgermeisterwahlen die Briefwahl zum Einsatz. Die Annahmefrist für Briefwahlstimmen ist wesentlich kürzer als bei Bundes- oder Landeswahlen: In Tirol endete sie bereits am Freitag, in Niederösterreich und Vorarlberg müssen Briefwahlstimmen spätestens heute bei Wahlschluss in der jeweiligen Gemeinde bei der Wahlbehörde eingelangt sein.
Die Endergebnisse werden für ca. 16.00 Uhr in Vorarlberg und ca. 19.30 Uhr in Niederösterreich erwartet. In Tirol wird bei Gemeinderatswahlen kein Endergebnis berechnet.












