BZÖ für Schüssel, Plassnik, Fischler als Präsident

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Ex-Bundeskanzler Schüssel, die Ex-Außenministerin Plassnik, Ex-EU-Kommissar Fischler (alle ÖVP) oder Ex-Rechnungshofpräsident Fiedler - diese vier Persönlichkeiten hat das BZÖ als mögliche Kandidaten für die Bundespräsidentschaftswahl genannt. Die ÖVP stellte erneut klar, dass es keine derartige Bestrebungen gebe. Wenn Bucher "kandidieren will soll er kandidieren", so Generalsekretär Kaltenegger.
"Wir haben massive Anstrengungen unternommen für eine überparteiliche Plattform. Der Zug ist noch nicht abgefahren, noch immer besteht die zeitliche und organisatorische Möglichkeit, eine gemeinsame Plattform aufzustellen", so BZÖ-Chef Bucher. Der mögliche Kandidat sollte aber nicht als ÖVP-Kandidat ins Rennen geschickt werden, sondern überparteilich antreten und ein Angebot für das bürgerliche Lager der Mitte sein.
Mit dem amtierenden Bundespräsidenten Heinz Fischer und der Freiheitlichen Kandidatin Barbara Rosenkranz gebe es lediglich einen Linken und eine "völlig unakzeptable" Rechte. Bucher befürchtet deshalb, dass man sich am 25. April große Vorwürfe machen werde, etwa was die Wahlbeteiligung betrifft. Auch dass Rosenkranz viele Stimmen bekommen könnte, werde "peinlich": "Es geht in erster Linie darum, Schaden von der Republik abzuwenden."
Der orange Parteiobmann fordert deshalb Pröll auf, darüber nachzudenken. Das Argument der hohen Kosten für einen Wahlkampf lässt Bucher nicht gelten: "Es braucht keine Plakate oder Inserate. Es braucht nur ein Angebot." Aus dem schwarzen Lager hätten viele angerufen, um sich zu erkundigen, ob bereits etwas erreicht wurde. "Er (Pröll, Anm.) soll zumindest eine Plattform zulassen", so Bucher.
"Die Entscheidung, niemanden aufzustellen, ist einhellig im Bundesparteivorstand gefallen", betonte daraufhin Kaltenegger gegenüber der APA. Bucher solle "die taktischen Spielchen lassen. Wenn er kandidieren will soll er kandidieren."













