Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
19. Mai 2013 01:02 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
"Das nagt bis heute an mir" Nordkorea feuerte Kurzstreckenraketen ins Meer Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel "Das nagt bis heute an mir" Nordkorea feuerte Kurzstreckenraketen ins Meer
Zuletzt aktualisiert: 07.03.2010 um 15:43 UhrKommentare

Massenprotest gegen Abtreibungsgesetz in Spanien

Foto © APA

Am Sonntag haben in der spanischen Hauptstadt Madrid zigtausende Menschen gegen das neue spanische Abtreibungsgesetz protestiert. Rund 270 christlich-konservative "Pro-Leben-Organisationen" riefen zum Protestmarsch gegen das neue Abtreibungsgesetz auf, welches die bisher restriktive Indikationsregelung bei Schwangerschaftsabbrüchen in Spanien durch eine liberale Fristenlösung ersetzt.

Auch Oppositionspolitiker von der konservativen Volkspartei (PP) nahmen an den Protesten teil. Unter dem Motto "Spanien, Ja zum Leben. In einer Demokratie hört man dem Volk zu" forderten die Demonstranten die sofortige Rücknahme des Gesetzes, das bereits am 5. Juli in Kraft treten wird, und wiesen dabei auf den angeblich großen Widerstand innerhalb der spanischen Bevölkerung gegen die von der sozialistischen Regierung (PSOE) vorangetriebene Gesetzesreform hin. Während die Neuerung, die minderjährigen Mädchen ab 16 Jahren erlaubt, ohne Einverständnis ihrer Eltern abtreiben lassen zu können, tatsächlich auf große Ablehnung innerhalb der spanischen Bevölkerung stieß, wird die Gesetzesreform im Allgemeinen allerdings von einer großen Mehrheit unterstützt.

Nach dem bisher geltenden Recht waren Abtreibungen in Spanien verboten und nur unter sehr strikten Voraussetzungen erlaubt. Zukünftig sind Abtreibungen in Spanien jetzt aber bis zur 14. Schwangerschaftswoche legal. Voraussetzung ist lediglich eine schriftliche Beratung in einem Gesundheitszentrum. Bis zur 22. Woche wird eine Abtreibung im Falle schwerer gesundheitlicher Risiken für die Mutter oder von Missbildungen des Kindes möglich sein. Lässt eine Frau außerhalb dieses Rahmens abtreiben, droht ihr in Spanien allerdings keine Gefängnisstrafe mehr, sondern nur noch ein Bußgeld.

Quelle: APA

KLEINE.tv

Tourismus: Kärnten will Wertschöpfung erhöhen

Die Tourismusverantwortlichen in Kärnten ziehen eine positive Bilanz des...Bewertet mit 4 Sternen

 

Politik im Bild

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat 

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat

 

Griechenland in der Krise



Politiker und Promis im Visier der Justiz

Foto: APA/AP/Reuters
 

Steirische Strukturreform

APA

Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang