Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
23. Mai 2013 08:15 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Mehr als 500 Friedenssoldaten von China nach Mali Faymann drohte mit Abzug aus dem Golan Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Mehr als 500 Friedenssoldaten von China nach Mali Faymann drohte mit Abzug aus dem Golan
Zuletzt aktualisiert: 24.02.2010 um 19:03 UhrKommentare

"Nazis haben Wirtschaft vernichtet"

Vize-Ministerpräsident Pangalos verbittet sich eine Einmischung in die Finanzen Griechenlands und verweist auf Deutschlands Verbrechen während der NS-Zeit.

Dunkle Wolken über der Akropolis

Foto © APDunkle Wolken über der Akropolis

Im Streit über EU-Finanzhilfen für das hochverschuldete Griechenland hat Vize-Ministerpräsident Theodoros Pangalos die deutsche Regierung scharf angegriffen und dabei auf Verbrechen während der NS-Zeit verwiesen. Pangalos sagte der BBC laut einem Bericht des britischen Senders, Deutschland stehe Kritik an Griechenland nicht zu, weil die Nationalsozialisten die Wirtschaft Griechenlands ruiniert und überdies tausende Menschen ermordet hätten.

"Gold nie zurückgegeben"

Pangalos sagte laut BBC weiter: "Sie haben das Gold aus der Bank von Griechenland und auch griechisches Geld weggeschafft, und es nie zurückgegeben." Dieses Thema müsse in baldiger Zukunft behandelt werden.

Deutschland empört

Die deutsche Bundesregierung wies die Äußerungen am Mittwoch vehement zurück. Der Sprecher des Auswärtigen Amts, Andreas Peschke, verwies auf ein Wiedergutmachungsabkommen aus dem Jahr 1960, nachdem die Bundesrepublik Zahlungen von damals 115 Millionen D-Mark (knapp 59 Millionen Euro) geleistet hat. Zudem hätten auch griechische NS-Zwangsarbeiter Geld aus der deutschen Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" erhalten. Er riet der griechischen Regierung dazu, keine Themen zu vermengen, "die überhaupt nichts miteinander zu tun haben". Dies sei "überhaupt nicht hilfreich".

Regierungssprecher Ulrich Wilhelm sagte, die aktuellen Probleme ließen sich nur in Griechenland selbst lösen. Dazu seien eine "entschlossene Konsolidierung" und zusätzliche Reformschritte nötig.

Am Mittwoch hatte ein Generalstreik aus Protest gegen massive Sparmaßnahmen hat Griechenland lahmgelegt. Alle Flüge fielen aus, Züge und Fähren zu den Inseln fuhren nicht, der öffentliche Nahverkehr fand kaum statt. Schulen und die meisten öffentlichen Einrichtungen blieben geschlossen. In Krankenhäusern gab es nur Notdienste. Inmitten des 24-stündigen Ausstands beriet die griechische Regierungen über weitere Sparmaßnahmen, um den von der EU verordneten Defizitabbau zu erreichen.


Foto

Foto © AP

Bild vergrößernTheodoros Pangalos auf einem ArchivfotoFoto © AP

KLEINE.tv

Sulm-Kraftwerk: Ein Hauch von Hainburg

Etwa 250 Menschen demonstrierten in Schwanberg gegen Ein Wasserkraftwerk...Bewertet mit 4 Sternen

 

Politik im Bild

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat 

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat

 

Griechenland in der Krise



Politiker und Promis im Visier der Justiz

Foto: APA/AP/Reuters
 

Steirische Strukturreform

APA

Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang