Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
23. Mai 2013 06:03 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Blütenpflaster und "vergoldeter" Tee Machtkampf im Iran geht weiter Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Blütenpflaster und "vergoldeter" Tee Machtkampf im Iran geht weiter
Zuletzt aktualisiert: 24.02.2010 um 14:48 UhrKommentare

Sudan schloss Waffenstillstand mit Darfur-Rebellen

Foto © APA

Nach sieben Jahren Bürgerkrieg in Darfur hat die größte Rebellengruppe der Krisenprovinz ein Waffenstillstandsabkommen mit der sudanesischen Regierung unterzeichnet. Nach der Zeremonie am Dienstagabend in Doha reichten sich Präsident Al-Bashir und Rebellenführer Ibrahim die Hand. Als Zeugen nahmen Vertreter der UNO sowie der USA und mehrerer afrikanischer und arabischer Staaten teil.

In dem Konflikt zwischen Angehörigen afrikanischer Stämme und der arabisch geprägten Regierung in Khartum sind nach UNO-Schätzungen rund 300.000 Menschen getötet und 2,7 Millionen vertrieben worden. Die von Ibrahim geführte Rebellengruppe Gerechtigkeit und Gleichheit (JEM) ist die größte in Darfur, es gibt aber einige Dutzend weitere. Immerhin aber nahmen an der Unterzeichnungszeremonie am Dienstag Vertreter einiger kleinerer Rebellengruppen als Beobachter teil.

Der sudanesische Präsident erklärte: "Mit diesem Abkommen machen wir einen großen Schritt zur Beendigung des Krieges." Er hoffe, dass bis Mitte März ein umfassender Friedensvertrag ausgehandelt werden könne. Bashir ist wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen seiner Truppen in Darfur vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag angeklagt.

Das Waffenstillstandsabkommen sieht nach Angaben der JEM die Freilassung von knapp 100 Rebellen vor, die wegen eines Angriffs auf die Hauptstadt Khartum vor zwei Jahren zum Tode verurteilt wurden. Die Rebellengruppe werde sich in eine politische Partei umwandeln, sagte ein ranghohes Mitglied der Bewegung, Tahir al Faki. "Mit der Zeit werden die JEM-Kämpfer dann in die sudanesischen Streitkräfte eingegliedert werden."

Quelle: APA

KLEINE.tv

Sulm-Kraftwerk: Ein Hauch von Hainburg

Etwa 250 Menschen demonstrierten in Schwanberg gegen Ein Wasserkraftwerk...Bewertet mit 4 Sternen

 

Politik im Bild

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat 

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat

 

Griechenland in der Krise



Politiker und Promis im Visier der Justiz

Foto: APA/AP/Reuters
 

Steirische Strukturreform

APA

Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang