Beweise im Atomstreit gegen Iran verdichten sich

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Im Atomstreit mit dem Iran verdichten sich nach den Worten von US-Außenministerin Hillary Clinton die Beweise, dass die Islamische Republik den Besitz von Atomwaffen anstrebt. "Es häuften sich die Beweise, dass sie genau dies versuchen", sagte Clinton am Sonntag in einer Rede in Doha im Golfstaat Katar. Die Außenministerin rief den Iran zur Umkehr auf und drohte ihm mit härteren Sanktionen.
"Der Iran lässt der Weltgemeinschaft keine andere Wahl, als ihm größere Kosten für seine provokativen Schritte aufzubürden", sagte die US-Außenministerin.
Während ihres dreitägigen Besuchs in der Golfregion will Clinton auch arabische Staaten für einen härteren Kurs gegen den Iran gewinnen. Ein US-Regierungsmitarbeiter erklärte, Saudi-Arabien könnte auf diplomatischer Ebene den Boden für schärfere UNO-Sanktionen bereiten, indem es China bestimmte Öllieferungen garantiere und damit iranische Ölimporte in die Volksrepublik ersetze.
Die UNO-Vetomacht China sperrt sich bisher gegen härtere Schritte gegen den Iran. US-Vizepräsident Joe Biden hatte zuvor erklärt, dank der Unterstützung vor allem in Europa und Russland seien die Chancen für weitere Strafmaßnahmen gestiegen.












