Zahl der geringfügig Beschäftigten 2009 gestiegen
Im Jahr 2009 sind durchschnittlich 287.977 Österreicher einer geringfügigen Beschäftigung nachgegangen. Dies waren um rund 12.400 Personen mehr als im Vergleich zum Jahr davor (2008: 275.561). Zu Jahresende wurden 296.224 geringfügig Beschäftigte gezählt, das geht aus den aktuellsten Zahlen des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger hervor.
Im Jahresverlauf 2009 pendelte die Zahl der geringfügig Beschäftigten zwischen dem niedrigsten Wert mit 275.080 im August und dem Höchstwert von 296.224 im Dezember. Durch Saisonarbeitskräfte ist die Zahl wie in den Jahren zuvor in den Wintermonaten meist höher. Die Wirtschaftskrise dürfte keine großen Schwankungen verursacht haben. Einen sprunghaften Anstieg wie etwa zwischen 2007 und 2008 um 30.000 Personen gab es zuletzt nicht.
Ein großer Teil der geringfügig Beschäftigten hat laut Angaben des Hauptverbands auch einen Vollzeitjob. Zum Stichtag 1. Juli 2009 waren 47,4 Prozent ausschließlich geringfügig beschäftigt. Von den 52,6 Prozent, die nebenbei noch einer anderen Tätigkeit nachgingen, waren die meisten vollerwerbstätig. Bei einem Teil handelt es sich auch um Pensionisten, die nebenbei noch einen Job ausüben.
Von den durchschnittlich 287.977 geringfügig Beschäftigten im Jahr 2009 waren übrigens 189.578 Frauen und 98.399 Männer. Bei 164.688 Personen handelte es sich um Arbeiter und bei 123.289 um Angestellte.
Die Geringfügigkeitsgrenze wird jährlich angepasst und lag im letzten Jahr bei 357,74 Euro. 2008 waren es 349,01 Euro und seit Jahresbeginn 2010 beläuft sich dieser Betrag nun auf 366,33 Euro.












