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    Zuletzt aktualisiert: 09.02.2010 um 12:37 UhrKommentare

    Kärnten zahlt täglich 1.000 Euro für die Saualm

    Foto © APA

    Die umstrittene "Sonderanstalt" auf der Kärntner Saualm ist in jeder Hinsicht ein Sonderfall. Laut Medienberichten zahlt das Land der Betreiberin eine Pauschale für 25 Asylwerber, egal wie viele Menschen tatsächlich dort untergebracht sind. Des erhöhten Betreuungsaufwandes wegen macht die Pauschale 40 Euro täglich aus, für alle anderen Asylwerber werden lediglich 14,62 pro Tag überwiesen.

    1.000 Euro täglich, garantiert auf zwei Jahre, das ergibt 730.000 Euro. Für den Landessprecher der Grünen, Rolf Holub, ist das "reine Geldverschwendung", zumal die meisten Asylwerber das Quartier in der Einschicht schon nach wenigen Tagen wieder verlassen würden. Der Flüchtlingsbeauftragte des Landes, Gernot Steiner, konzediert, dass die Unterbringung auf der Saualm teurer ist, "aber die gesonderte Unterbringung ist in Kärnten so gewollt".

    Derzeit seien 13 Asylwerber auf der Saualm, erklärte Steiner, weitere vier seien bereits wieder aus dem Erstaufnahmezentrum Traiskirchen zugewiesen worden. "Natürlich kostet die Betreuung auf der Saualm mehr", räumt Steiner ein, "aber die gesonderte Unterbringung ist bei uns in Kärnten so gewollt." Das bekräftigt auch Landeshauptmann Dörfler: "Ich werde ganz sicher nicht bei der Sicherheit sparen." Er weist auch darauf hin, dass der Bund 60 Prozent der Kosten bezahle, wenn das Verfahren länger als ein Jahr dauere, seien es überhaupt 100 Prozent.

    Quelle: APA

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