Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
27. Mai 2012 02:18 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren 332937 Mitglieder | 45 online
Zwist mit China: "Wen ich treffe, entscheide ich" Iran fühlt sich durch IAEO-Bericht bestärkt Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Zwist mit China: "Wen ich treffe, entscheide ich" Iran fühlt sich durch IAEO-Bericht bestärkt
Zuletzt aktualisiert: 08.02.2010 um 12:24 UhrKommentare

Janukowitsch offiziell Sieger bei Präsidentenwahl

In der Ukraine hat der Russland-freundliche Oppositionsführer Viktor Janukowitsch die Präsidentenwahl gewonnen.

Viktor Janukowitsch

Foto © ReutersViktor Janukowitsch

In der Ukraine hat der Russland-freundliche Oppositionsführer Viktor Janukowitsch die Präsidentenwahl gewonnen. Die Wahlleitung in Kiew teilte am Montag mit, dass der 59-Jährige bei der Auszählung der letzten Stimmen nicht mehr einzuholen sei. Damit wurde der NATO-Gegner und Rivale von Regierungschefin Julia Timoschenko indirekt zum Sieger erklärt.

Demnach kam Janukowitsch bei der Stichwahl am Sonntag auf 48,5 Prozent der Stimmen. Er lag damit 2,6 Prozentpunkte vor Timoschenko, die 45,9 Prozent der Stimmen erhielt. 4,4 Prozent der Wähler hatten auf dem Abstimmungszettel die Option "Gegen alle" angekreuzt. Das teilte die Zentrale Wahlkommission nach Auszählung von 97,7 Prozent der Stimmen mit. Die Wahlbeteiligung in dem nach Russland zweitgrößten Flächenland Europas lag bei knapp 70 Prozent.

Wieder Wahlbetrug

Janukowitsch hatte sich bereits am Sonntagabend nach ersten Prognosen zum Sieger erklärt. Timoschenko schloss nicht aus, das Wahlergebnis bei einem knappen Ausgang anzufechten. Sie hat ihrem Rivalen Wahlfälschung vorgeworfen. Internationale Beobachter aber lobten den Verlauf der Abstimmung als demokratisch.

Rund 5.000 Janukowitsch-Anhänger versammelten sich am Montag in Kiew, um, wie sie erklärten, unter dem Motto "Ukrainer für eine faire Wahl" das Ergebnis der Wahl zu verteidigen. Dies galt als Versuch des Oppositionslagers, mögliche Proteste der Timoschenko-Anhänger zu verhindern, die die Ministerpräsidentin für den Fall ihrer Niederlage angekündigt hatte. Einen Aufruf von ihrer Seite zu Protesten gab es aber zunächst nicht.

Anno 2004

Nach der Präsidentenwahl 2004 war Janukowitsch zum Sieger erklärt worden, der damals von der russischen Regierung offen unterstützt wurde. Nach wochenlangen Massenprotesten im Zuge der sogenannten Orangen Revolution ordnete das Oberste Gericht aber eine Neuaustragung der Stichwahl an, die der damalige Oppositionsführer Viktor Juschtschenko dann gewann. Von dessen Präsidentschaft sind aber viele Ukrainer enttäuscht, in der ersten Wahlrunde im Jänner kam Juschtschenko nur noch auf 5,7 Prozent der Stimmen.

Viele Menschen in der Ukraine fürchten nun, dass mit mit einem Sieg Janukowitschs Russland wieder an Einfluss gewinnt, dass demokratische Reformen zurückgedrängt und dass Medien und Oppositionsparteien unter Druck gesetzt werden. Die bisherige, pro-westliche Regierung hatte versucht, Brücken zur Europäischen Union zu schlagen. Timoschenko und Juschtschenko hatten sich nach der Orangen Revolution zerstritten.


KLEINE.tv

Neue Bewegung in der Causa Lieserschlucht-Radweg

Seit Jahren wird im Bezirk Spittal an der Drau über eine Radweg-Lösung z...Bewertet mit 5 Sternen

 

US-Wahl 2012

Reuters

Obama oder seine republikanischen Kontrahenten - wer kann die Wahl zur US-Präsidentschaft für sich entscheiden?

Griechenland in der Krise



Politik im Bild

Faymann trifft Dalai Lama zum Frühstück in Wien 

Faymann trifft Dalai Lama zum Frühstück in Wien

 

Sparpaket

Wen es trifft und was es kostet: Alle Details zum Sparpaket.

 

Steirische Strukturreform

APA

Die steirische Landesregierung plant ab 2012 eine große Strukturreform: Gemeinde und Bezirke sollen zusammengelegt werden, die Expositur in Bad Aussee wird aufgelöst.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang