Entspannung in nordirischer Regierungskrise

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In der Regierungskrise in Nordirland scheint eine Lösung greifbar nahe. Nach einer Marathonverhandlung signalisierten die Gesprächspartner der beiden Regierungsparteien erstmals deutliche Fortschritte. Nach sechs Tagen und Nächten ständiger Verhandlungen wurden die Gespräche am Samstagabend für eine Pause bis Montag unterbrochen.
Die beiden Parteien der Regionalregierung in der einstigen britischen Krisenprovinz ringen darum, wie mehr Polizei- und Justizbefugnisse vom britischen Parlament an Nordirland übertragen werden können. Sollten die protestantische Unionisten-Partei DUP und die katholische Sinn-Fein-Partei zu keinem Ergebnis kommen, droht ein Kollaps der nordirischen Regierung.
Die beiden einst verfeindeten Parteien bilden seit fast drei Jahren eine Regionalregierung in Nordirland, das jahrzehntelang vom Terror heimgesucht wurde. Die ohnehin schon fragile Regierung ist weiter geschwächt worden, weil der nordirische Ministerpräsident Peter Robinson wegen einer Affäre seiner Frau sein Amt vorübergehend niedergelegt hat.













