Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
22. Mai 2013 20:38 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Faymann drohte mit Abzug aus dem Golan Ausschuss im US-Senat billigte Einwanderungsreform Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Faymann drohte mit Abzug aus dem Golan Ausschuss im US-Senat billigte Einwanderungsreform
Zuletzt aktualisiert: 28.01.2010 um 21:32 UhrKommentare

"Klar ist, dass die Banken mitzahlen müssen"

Finanzminister Josef Pröll fordert eine EU-weite Finanztransaktionssteuer. Damit soll künftig das EU-Budget gespeist werden.

Foto © APA

Für Finanzminister Josef Pröll (V) ist es "klar, dass die Banken mitzahlen und einen Beitrag zur Sanierung der Haushalte leisten werden müssen." Die Steuer dürfe jedoch nicht Kunden und Kreditnehmer belasten, sagte der Vizekanzler in einem "Kurier"-Interview (Freitagausgabe) zur Frage, ob er für eine EU-weite Bankensteuer ist.

Erneut sprach sich Pröll für eine EU-weite Finanztransaktionssteuer aus. Der Druck auf Eigenmittel sei so groß wie nie zuvor. "Das muss die Antwort auf die Krise sein." Man müsse aber auch "die Finanzwelt stärker an die Kandare nehmen und kontrollieren" und die Kostenexplosion bei den Pensionen, im Gesundheitssystem und in der Verwaltung stoppen. "Natürlich kann die Finanzparty nicht so weiter gehen."

Die Verhandlungen für das neue EU-Budget von 2014 bis 2020 werden für den Finanzminister "die schwierigsten in der EU-Geschichte, ein Match um Milliarden". Die Nettozahler-Position sei "extrem angespannt", die Union brauche eine "eigene Finanzierungsquelle". Eine Gefährdung des Euro-Raums wegen der explodierenden Budgetdefizite von Griechenland, Spanien, Italien und Portugal sieht Pröll nicht. Man müsse allerdings Druck auf die überschuldeten Staaten machen. Der Vizekanzler urgierte außerdem die Einhaltung des Drei-Prozent-Defizitkriteriums. "Der Euro braucht den Stabilitätspakt. Alle haben sich daran zu orientieren."


KLEINE.tv

Nordkorea schießt drei Raketen ab

Noch nicht bewertet

 

Politik im Bild

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat 

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat

 

Griechenland in der Krise



Politiker und Promis im Visier der Justiz

Foto: APA/AP/Reuters
 

Steirische Strukturreform

APA

Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang