Auch Pässe für Iraki und Libyer untersuchen
Grüne fordern zu Parteispenden-Affäre über Russen-Fälle hinauszublicken.
Die Affäre um österreichische Pässe und Parteispenden ist für Grüne-Abgeordneten Peter Pilz Anlass, nicht nur russische Fälle zu beleuchten, sondern auch Iraki und Libyer. In Klagenfurt zeigte sich Pilz gestern überzeugt, dass es Fälle wie in Kärnten überall und ständig in Österreich gebe. Konkret erinnerte Pilz an Abdul Moneim Jebara aus dem Irak.
Der soll eine Reise von Jörg Haier zu Diktator Saddam Hussein eingefädelt haben. Haider sei 2002 damit gescheitert, für Jebara eine österreichische Staatsbürgerschaft zu erreichen, so Pilz. Nach "Intervention von höchster Stelle" habe es jedoch eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung gegeben. Jebara lebt in St. Veit/Glan. Bundessprecherin Eva Glawischnig fordert erneut gläserne Parteikonten, die Parteienförderung müsse in der Verfassung verankert werden.













