Steirische Grüne wegen hoher Feinstaubwerte alarmiert
Die steirischen Grünen orten ein Handlungsdefizit bei SPÖ-Umweltlandesrat Manfred Wegscheider. Sie werfen ihn "Schönwetterreden" vor und fordern ihn auf zu handeln. Verhandlungen über Umweltzone gehen weiter.

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Alarmiert zeigen sich die steirischen Grünen wegen hoher Feinstaubwerte in der ganzen Steiermark. In Graz sei mit 97 Mikrogramm pro Kubikmeter PM10 der Grenzwert um fast das Doppelte überschritten worden. Klubobfrau Ingrid Lechner-Sonnek bezichtigte SPÖ-Umweltlandesrat Manfred Wegscheider am Mittwoch, Maßnahmen auf die lange Bank zu schieben und es bei "Schönwettereden" zu belassen.
Der Jänner habe sich laut den Beobachtungen der Grünen zu einem "Feinstaub-Horrormonat" entwickelt: Wie die aktuellen Messungen zeigten, seien nicht nur Graz, sondern landesweit an der Mehrzahl der Messstationen zum Teil massive Überschreitungen festzustellen. "Wegscheider muss endlich aufwachen - seit vier Jahren vertröstet er die Steirerinnen und Steirer mit Schönwetterreden", forderte Lechner-Sonnek in der Aussendung.
In Graz hat am Mittwoch eine weitere Expertenrunde zur Einrichtung einer Umweltzone ohne konkretes Ergebnis geendet. Nach wie vor verhandeln Stadt und Land sowie Sozialpartner und Polizei über die Ausdehnung einer Zufahrtsbeschränkung für Fahrzeuge mit schlechten Emissionsdaten. Die nächste Runde auf Fachebene wird im Februar stattfinden.















