20 Tote nach Selbstmordattentat in Bagdad

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Bei einem neuen schweren Anschlag in Bagdad sind am Dienstag mindestens 20 Menschen getötet worden. 80 weitere wurden verletzt, als sich ein Selbstmordattentäter vor dem Sitz der Kriminalpolizei, wo sich auch das Gerichtsmedizinische Institut befindet, mit seinem Fahrzeug in die Luft jagte. Das bestätigte die Polizei in der irakischen Hauptstadt.
Die Fassade des Gebäudes wurde durch der Wucht der Detonation völlig weggerissen. Bei mehreren Opfern handelte es sich um Kriminalbeamte. Das Institutsgebäude, das damit bereits zum dritten Mal zum Ziel eines Anschlags wurde, stürzte ein. Nach Angaben des Innenministeriums arbeiten dort normalerweise Dutzende Menschen, die Rettungskräfte bargen zahlreiche Verletzte aus den Trümmern. Unter den Toten waren fünf Polizisten und 13 Zivilisten.
Erst am Montag waren bei einer Anschlagserie auf Hotels in Bagdad mindestens 38 Menschen ums Leben gekommen und 74 verletzt worden. In den Hotels Palestine, Hamra und Babylon sind viele Journalisten und Mitarbeiter ausländischer Sicherheitsfirmen untergebracht. UNO-Generalsekretär Ban und die US-Regierung verurteilten die Gewalttaten.
In Bagdad wurden in den vergangenen Monaten wiederholt Anschlagserien verübt, für die Ministerpräsident Maliki Anhänger des früheren Machthabers Hussein und Mitglieder des Terrornetzwerks Al-Kaida verantwortlich machte. Für Anfang März sind im Irak Parlamentswahlen geplant. Es wird befürchtet, dass Aufständische im Vorfeld verstärkt Anschläge verüben.












