BZÖ besuchte Haider-Grabstätte im Bärental

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Just fünf Tage vor dem Gründungskonvent des Kärntner BZÖ - der nach der Abspaltung des FPK von den Orangen notwendig geworden war - hat die BZÖ-Bundesspitze am Montag das Grab ihres Parteigründers, Jörg Haider, im Bärental in Kärnten besucht. Haider wäre am Dienstag 60 Jahre alt geworden. Claudia Haider empfing die Delegation und begleitete sie zur Grabstätte.
Die Delegation bestand aus der Haider-Schwester, Abgeordnete Haubner, Parteichef Bucher sowie den Nationalratsabgeordneten Dolinschek, Westenthaler und Grosz. Am Grab wurde ein oranges Geburtstagsgesteck niedergelegt.
Den Empfang durch Claudia Haider wollte Parteichef Bucher "überhaupt nicht" als politisches Signal verstanden wissen. "Sie hält sich aus dem politischen Geschehen zurück", erklärte Bucher gegenüber der APA. Man habe sich vielmehr über alte Zeiten unterhalten. Der Besuch der Delegation sei aus "persönlicher Überzeugung" erfolgt. Auch in den kommenden Jahren will das BZÖ das Gedenken an ihren Parteigründer am Tag vor dem Geburtstag abhalten.
Das Land Kärnten gedenkt des am 11. Oktober 2008 mit seinem Dienstauto südlich von Klagenfurt tödlich verunglückten Landeshauptmannes am Sonntag mit einer Gedenkmesse im Gurker Dom. Der Gottesdienst in Gurk wurde von Kulturlandesrat Dobernig, Haiders ehemaligem Büroleiter, in Abstimmung mit den Angehörigen des Verstorbenen organisiert. Es singt der "Stiftschor Dom zu Gurk", dazu spielt ein Bläserquintett der "Bauernkapelle Isopp". Die öffentliche Einladung zur Messe, die am Sonntag um 11.00 Uhr beginnt, kam auch nicht von Landeshauptmann Dörfler (FPK), sondern von Dobernig.
Das Skirennen am Katschberg wird einen Tag zuvor von der FPK-Ortsgruppe Rennweg veranstaltet. "Dieses Rennen gibt es schon mindestens 20 Jahre", sagte FPK-Obmann Scheuch auf APA-Anfrage. Nach dem Unfalltod Haiders habe man beschlossen, den Skitag, an dem stets mehrere 100 Läufer teilnehmen, dem Landeshauptmann zu widmen.












