Moskau sieht Probleme bei Abrüstungsgesprächen

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Im Ringen um ein neues Abkommen über atomare Abrüstung zwischen Russland und den USA sieht Kreml-Chef Dmitri Medwedew die Verhandlungen "zu 95 Prozent" abgeschlossen. Moskau störe aber weiter, dass Washington keine Angaben über seine Pläne einer Raketenabwehr machte. Das sagte Medwedew am Sonntag nach Angaben der Agentur Interfax.
Er habe seinem US-Amtskollegen Barack Obama klar gesagt, "was gehe und was nicht", sagte der russische Präsident. Erst vor kurzem hatte Regierungschef Wladimir Putin angekündigt, dass Russland zur Wahrung des Kräftegleichgewichts weiter nukleare Offensivwaffen als Reaktion auf die US-Raketenabwehrpläne entwickeln werde.
Medwedew sagte, er sei bei den laufenden bilateralen Verhandlungen "optimistisch". Nach offiziellen Angaben sollen die Gespräche Anfang Februar fortgesetzt werden. Russland und die USA ringen seit Monaten um ein Nachfolgeabkommen für den Anfang Dezember 2009 ausgelaufenen START-I-Vertrag zur Verringerung strategischer Offensivwaffen.
Bei früheren Abrüstungsgesprächen galt das lange Festhalten der USA an ihren Raketenabwehrplänen in Mitteleuropa als Haupthindernis. Das Projekt wurde mittlerweile aufgegeben.












