Wiener Volksbefragung: Infoseite online gegangen
Wer bisher noch nicht wusste, was bei der Wiener Volksbefragung zwischen 11. und 13. Februar zur Disposition steht, der kann sich nun unter http://wienwillswissen.at informieren. Neben der Fragestellung zu den fünf Themen Hausbesorger, City-Maut, flächendeckendes Ganztagsschul-Angebot, Kampfhunde-Führschein und 24-Stunden-Betrieb der U-Bahn am Wochenende gibt es auch einen FAQ-Bereich.
Wer sich mit seiner E-Mail-Adresse registriert, kann auf der Plattform auch mit anderen Teilnehmern diskutieren. Mit einem Facebook-Account kann man sich direkt einloggen. Damit können dann Videos und Fotos rund um die Themen aufgeladen werden. Wer Fragen hat, kann sich direkt an die Redaktion der Internetseite wenden.
Die Fragenerläuterung zu den fünf Themen unterschieden sich zunächst von den offiziellen, die den Wienern im Februar vorgelegt werden. Die Infoseite wurde aber im Laufe des Tages auf den genauen Wortlaut der Fragenerläuterungen umgestellt. Zunächst hatte man für die Internet-Community eine gerafftere Version eingestellt. Um Missverständnisse zu vermeiden sei dies aber geändert worden, hieß es am Mittwoch im zuständigen Presse- und Informationsdienst.
Im FAQ-Bereich wird mitunter auf die Oppositionsparteien als Verantwortliche für die eine oder andere Frage verwiesen, wenn es zur City-Maut beispielsweise lautet: "Sollte Wien nicht eher die funktionierende Parkraumbewirtschaftung weiterentwickeln, anstatt die AutofahrerInnen erneut zur Kasse zu bitten?" Die diesbezügliche Antwort lautet: "Die Stadt Wien nimmt mit diesem Thema eine Forderung der Opposition auf, um auch deren Standpunkte und Ideen zu berücksichtigen."












