Grüne setzen 2010 auf Umwelt und Armutsbekämpfung

Foto © APA
Die Grünen werden die Themen Transparenz bei Parteifinanzierung, Umwelt und Armutsbekämpfung ins Zentrum ihrer politischen Arbeit in diesem Jahr rücken. Das kündigte Bundessprecherin Glawischnig im APA-Interview im Vorfeld der Grünen Neujahrsklausur am Donnerstag und Freitag im steirischen Schloss Seggau an.
Für die bevorstehenden Wahlen im Burgenland, Wien und der Steiermark zeigte sich die Grünen-Chefin optimistisch und kann sich auch eine Regierungsbeteiligung vorstellen. Bei der Wirtschaftskammer-Wahl erwarte sie eine Verdoppelung.
Kritik übte Glawischnig an der aktuellen Asyldebatte, sie habe "von diesem Zirkus die Nase voll". Den Vorwurf, dass die Grünen in der aktuellen Debatte sehr zurückhaltend seien, ließ Glawischnig nicht gelten. Ihre Position sei ganz klar für eine menschenwürdige Betreuung von Flüchtlingen. Ein Erstaufnahmezentrum im burgenländischen Eberau, "in der Pampa", hält Glawischnig für "Quatsch". In der Diskussion gehe es aber ohnehin nicht um sachliche Argumente, das Kalkül dahinter sei ein anderes - und "es stößt viele Menschen ab", dass das auf dem Rücken von Flüchtlingen ausgetragen werde.













