Großbritannien führt Körperscanner in Heathrow ein

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Großbritannien wird nach dem gescheiterten Anschlag auf ein US-Passagierflugzeug noch im Jänner Körperscanner auf dem Flughafen London Heathrow einführen. "Die ersten Scanner werden in etwa drei Wochen in Heathrow installiert", kündigte Innenminister Johnson an. Über die Zeit würden weitere Körperscanner eingesetzt. In den Niederlanden werden diese Geräte bei Sicherheitskontrollen bereits genutzt.
Die Scanner stoßen vor allem bei Datenschützern auf Kritik. Kanada will an seinen Flughäfen ebenfalls Nacktscanner einführen. Ingesamt sollen 44 Geräte besorgt werden, wie Verkehrsminister John Baird am Dienstag bekanntgab. Zwölf würden noch im Jänner in Betrieb genommen, die restlichen im kommenden Frühjahr.
Das Europaparlament will unterdessen seine eigenen Geräte verkaufen. Für sechs Scanner, die seit mehr als acht Jahren ungenutzt in Kellern lagern, solle am 15. Jänner die Ausschreibung beginnen, heißt es in einem Schreiben der Parlamentsverwaltung an den CSU-Europaabgeordneten Markus Ferber.
Auf einem Flug von der Slowakei nach Irland ist unterdessen ein von slowakischen Beamten eingeschmuggeltes Sprengstoffpaket bei den slowakischen Sicherheitskontrollen unentdeckt geblieben. Dadurch wurde ein 49-jähriger Slowake bei der Ankunft in Dublin zunächst festgenommen, am Dienstag aber wieder auf freien Fuß gesetzt.
Slowakische Beamte hatten nach irischen Angaben explosives Material in das aufgegebene Gepäck von neun Passagieren eingeschmuggelt, um die Effizienz der Kontrollsysteme zu testen. Ein Gepäckstück mit 90 Gramm Sprengstoff wurde nicht aufgehalten und gelangte bis nach Dublin. Die irischen Streitkräfte betonten, das Material habe zu keiner Zeit eine Gefahr für die Fluggäste dargestellt, da es nicht mit anderen Bestandteilen einer Bombe verbunden gewesen sei.













