Angebliche Neujahrsrede von Klaus war ein Scherz

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Die angebliche Neujahrsrede des tschechischen Staatspräsidenten Vaclav Klaus, die am Donnerstag "vorzeitig" auf dem Server "Denik Referendum" (www.denikreferendum.cz) auftauchte, war nicht echt. Der Chefredakteur des Servers, Jakub Patocka, ein ehemaliges Mitglied der Grünen, bestätigte am Freitag, es habe sich um einen "Silvester-Scherz" gehandelt, und entschuldigte sich dafür.
Der Server wollte damit laut Patocka auf die "Unsinnigkeit" der Auffassungen von Klaus, deren "Wässrigkeit" und die "Armut seiner Sprache" hinweisen. Außerdem sollte demnach eine Debatte darüber gestartet werden, ob man die Auffassungen von Klaus als Bestandteil einer seriösen Diskussion überhaupt akzeptieren könne.
Der Sprecher des Präsidenten, Radim Ochvat, hatte den angeblichen Text von Klaus bereits am Donnerstag als "Unsinn" bezeichnet und rechtliche Schritte in diesem Zusammenhang in Aussicht gestellt. "Einen derartigen Humor würden wir eher am 1. April erwarten", sagte Ochvat gegenüber der Online-Ausgabe der Tageszeitung "Mlada fronta Dnes".
Klaus wird seine Neujahrsrede am Freitag um 13.00 Uhr halten. Sie wird von den größten tschechischen Fernsehsendern live übertragen.












