Zwölf Guantanamo-Gefangene in Heimat gebracht
Die USA haben zwölf Gefangene aus dem Lager Guantanamo Bay auf Kuba entlassen und in ihre Heimatländer zurückgeschickt. Wie das Washingtoner Justizministerium am Sonntag mitteilte, wurden am Wochenende vier Häftlinge nach Afghanistan geflogen, sechs in den Jemen und zwei nach Somaliland, das völkerrechtlich zu Somalia gehört.
Dem Schritt sei eine sorgfältige Prüfung der einzelnen Fälle vorausgegangen - insbesondere eine Einschätzung, ob die Männer weiterhin eine Sicherheitsbedrohung darstellten, hieß es in der knappen Mitteilung des Ministeriums. Von den verbliebenen rund 200 Häftlingen im Gefangenenlager in Guantanamo Bay auf Kuba stammt etwa die Hälfte aus dem Jemen. Bisher hatten die USA Vorbehalte dagegen, Guantanamo-Insassen aus diesem Land nach Hause zurückkehren zu lassen.












