NATO-Generalsekretär Rasmussen in Russland

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NATO-Generalsekretär Rasmussen hat beim ersten Russland-Besuch seit seinem Amtsantritt im August den "Neubeginn" in den Beziehungen zwischen der Militärallianz und Moskau begrüßt. Meinungsverschiedenheiten in "einigen Punkten" dürften nicht über die gemeinsamen Interessen hinwegtäuschen, sagte Rasmussen am Mittwoch zu Beginn eines Treffens mit dem russischen Außenminister Lawrow in Moskau.
"Mein Ziel ist, dass wir eine praktische Kooperation in den Bereichen entwickeln, in denen wir uns gemeinsamen Bedrohungen unserer Sicherheit ausgesetzt sehen." Lawrow sagte, Russland sei an einer Normalisierung der Beziehungen mit der NATO "sehr interessiert". Es gebe keinen Grund, die Differenzen zu "dramatisieren". Das Verhältnis zwischen Russland und der NATO war im Zusammenhang mit der Georgien-Krise im Sommer 2008 stark abgekühlt. Außerdem kritisiert Moskau die Ost-Erweiterungspläne der NATO.
Im Mittelpunkt des Besuchs Rasmussens steht der NATO-Militäreinsatz in Afghanistan. Einem Bericht der russischen Zeitung "Kommersant" zufolge will Rasmussen während seines zweitägigen Aufenthalts den Transit von Truppen und Material über russisches Staatsgebiet nach Afghanistan aushandeln. Rasmussen wollte auch mit Präsident Medwedew und Regierungschef Wladimir Putin zusammentreffen.












