Debatte über Revision
Zurzeit herrscht noch immer Aufregung über interne Prüfung an Fachhochschule Joanneum. Wie berichtet erregte die Prüfung des Journalismus-Studiengangleiters die Gemüter.

Foto © Erwin Scheriau/Sujet
Vertagt wurde eine mit Spannung erwartete Entscheidung im Aufsichtsrat der Fachhochschule Joanneum. Wie berichtet erregte die Prüfung des Journalismus-Studiengangleiters Heinz Fischer durch die Interne Revision die Gemüter. Sie wurde mancherorts als mutwillig empfunden. Sämtliche Studiengangsleiter fordern eine präzisere Definition der Prüfanlässe und -instrumentarien.
Die Geschäftsführung mit Karl Peter Pfeiffer (wissenschaftliche Leitung) und Sabina Paschek (kaufmännische Leitung) ist willens, einen Reformvorschlag zu erarbeiten. Die Umsetzung wird allerdings auch davon abhängigen, wie Peter Reininghaus, in dessen Hand Personalabteilung und Interne Revision vereint sind, reagiert.
Die zuständige Bildungslandesart Elisabeth Grossmann gibt sich diplomatisch: Es stehe ihr nicht zu, in die operative Geschäftsführung einzugreifen, aber sie habe klar deponiert, dass es eine Konstruktion geben müsse, "die die Prüfer über jeden Verdacht erhaben sein lässt". Sie verwies auf das Beispiel von Universitäten, wo die Interne Revision mit dem Qualitätsmanagement gekoppelt sei. "Man muss sich anschauen, welche Funktionen miteinander vereinbar sind, und welche nicht." Für Pfeiffer muss jetzt zuerst der Anlassfall - es geht um das frühere Aufnahmeverfahren am Lehrgang für Journalismus und PR - geklärt werden, wobei das Verfahren selbst inzwischen jedenfalls optimiert wurde. Für die Bewertung wird noch ein Rechtsgutachten eingeholt.
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Bei Ausgaben wie Soziales, Bildung oder Gesundheit sehe ihre Partei kein Sparpotenzial, bekräftigte Bildungslandesrätin Elisabeth Grossmann (SPÖ) im Steirischen Presseclub. Die Neue im Team von Landeshauptmann Franz Voves ließ allerdings mit einem anderen Spartipp aufhorchen. Eine Verkleinerung der nächsten Landesregierung würde "im Raum stehen". Auf die Frage, ob denn die gleiche Arbeit tatsächlich von sieben statt neun Regierungsmitgliedern erbracht werden könnte, sagte Grossmann klar: "Das ginge."













