Gambari UNO-Sonderbeauftragten für Darfur

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Ibrahim Gambari ist der neue UNO-Sonderbeauftragte für die sudanesische Krisenregion Darfur. UNO-Generalsekretär Ban beauftragte den bisherigen Sondergesandten für Burma mit der Aufgabe, wie eine Sprecherin am Mittwoch bekanntgab. Die Stelle war gut drei Monate nicht besetzt.
Der Sonderbeauftragte Gambari wird der zivile Leiter der gemeinsamen Mission der UNO und der Afrikanischen Union (AU) in Darfur. Die Personalentscheidung wurde mit der AU abgestimmt. Gambari stammt aus Nigeria. Er soll die neue Aufgabe im Jänner 2010 übernehmen. Sein Vorgänger, der Kongolese Rodolphe Adada, war Ende August ausgeschieden.
In der Region Darfur im Westen Sudans herrscht seit Februar 2003 ein Gewaltkonflikt, durch den nach UNO-Angaben 300.000 Menschen ums Leben kamen. Darüber hinaus gibt es 2,7 Millionen Vertriebene. Die kombinierte UNO-AU-Mission in Darfur wurde im Juli 2007 durch die UNO-Resolution 1769 ins Leben gerufen. Derzeit zählt sie 19.000 Soldaten und Polizisten.
Einen Nachfolger für Gambari in der Rolle des Sondergesandten für Burma ernannte Ban zunächst noch nicht. Seine Sprecherin unterstrich jedoch, die Vermittlung in Burma solle fortgesetzt werden. Gambari hatte sich bei Reisen nach Burma und im Kontakt mit der dortigen Militärjunta für eine Einhaltung der Menschenrechte und für eine Freilassung der Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi eingesetzt.












