Honduras: Zelaya schuldig wegen Hochverrats

Foto © APA
Neuerlicher Paukenschlag in Honduras: Wenige Tage vor der Präsidentschaftswahl hat das Oberste Gericht den gestürzten Staatschef Zelaya des Hochverrats für schuldig befunden. Nach Angaben des Obersten Richters übermittelte das Gericht dem Parlament am Donnerstag ein Gutachten, das Zelaya weiterhin Machtmissbrauch und Missachtung der Justiz zur Last legt.
Der Bericht fließt in die Beratungen des Parlaments über eine mögliche Wiedereinsetzung Zelayas ein. Die Entscheidung darüber soll am kommenden Mittwoch fallen - drei Tage nach der Präsidentschaftswahl am Sonntag.
Zelaya war Ende Juni gestürzt und vom Militär außer Landes gebracht worden. Ende September kehrte er heimlich in seine Heimat zurück und hält sich seither in der brasilianischen Botschaft in der Hauptstadt Tegucigalpa auf. Zelaya war Ende Juni gestürzt und vom Militär außer Landes gebracht worden. Ende September kehrte er heimlich in seine Heimat zurück und hält sich seither in der brasilianischen Botschaft in der Hauptstadt Tegucigalpa auf. Der gestürzte Staatschef hat zum Boykott der Präsidentschaftswahl aufgerufen, bei der weder er noch der international nicht anerkannte Übergangspräsident Roberto Micheletti antreten.












