Westerwelle für Zwei-Staaten-Lösung in Nahost

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Der deutsche Außenminister Westerwelle hat sich für eine schnelle Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern eingesetzt. "Wir müssen alles tun, um den Friedensprozess im Nahen Osten so schnell wie möglich wiederzubeleben." Einen dauerhaften Frieden werde es nur mit einer Zwei-Staaten-Lösung geben.
Zu den unter deutscher Vermittlung laufenden Bemühungen um die Freilassung des in den Gazastreifen entführten israelischen Soldaten Gilad Shalit, wollte Westerwelle keine nähere Auskunft geben. Er habe aber die Hoffnung, dass es zu einem "menschlich guten Ergebnis" komme werde.
Der neue Außenminister hielt sich nur für zwei Stunden im Westjordanland auf. Schwerpunkt der ersten Nahost-Reise Westerwelles seit seinem Amtsantritt ist Jerusalem. Dort standen am Dienstag noch Gespräche mit dem israelischen Staatschef Peres und Außenminister Lieberman auf dem Programm.
Zum Auftakt seines Besuchs hatte Westerwelle am Montag die besondere Verpflichtung Deutschlands gegenüber Israel betont. "Wir haben als Deutsche eine besondere Verantwortung", so der FDP-Vorsitzende. Zur Erinnerung an die sechs Millionen Juden, die von den Nationalsozialisten ermordet wurden, legte er in der Gedenkstätte Yad Vashem einen Kranz nieder.












