Etappensieg für Basescu bei Rumänien-Wahl

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Bei der rumänischen Präsidentenwahl kommt es aller Voraussicht nach zu einer Stichwahl zwischen dem amtierenden Präsidenten Basescu und dem Chef der Sozialdemokratischen Partei (PSD), Mircea Geoana. Basescu und Geoana lieferten sich laut Nachwahlbefragungen vom Sonntagabend ein Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei der Amtsinhaber mit 32,8 Prozent knapp vor seinem Herausforderer Geoan mit 31,2 Prozent kam.
Die Stichwahl in dem durch Wirtschafts- und Regierungskrise schwer erschütterten Rumänien findet am 6. Dezember statt. Bis 21:00 Uhr lag die Wahlbeteiligung laut dem Zentralen Wahlbüro bei 53,52 Prozent, um etwa 5 Prozent weniger als bei der letzten Präsidentschaftswahl 2004.
Basescu steht damit vor einem ähnlichem Ergebnis wie im ersten Wahlgang der Präsidentschaftswahl im Jahr 2004, wobei er damals aber seinem Gegner, Adrian Nastase (PSD), unterlag. Im zweiten Wahlgang gewann Basescu dann mit über 51 Prozent der Wählerstimmen. In den nächsten zwei Wochen werden die beiden Kandidaten versuchen, die Wähler des Nationalliberalen Crin Antonescu (PNL), der auf knapp 22 Prozent kam, für sich zu gewinnen.
Geoana lobte Antonescus Wahlkampf als "mit guten Perspektiven für die Zukunft". Auch Basescu versuchte, die Wählerschaft der PNL auf seine Seite zu gewinnen, indem er betonte, dass PDL und PNL gemeinsam über 50 Prozent erreicht hätten und sich die Bevölkerung damit dezidiert für eine rechtsorientierte Staatsführung ausgesprochen habe.
Unüblicherweise waren bereits am frühen Nachmittag Teilergebnisse von Exit-Polls veröffentlicht worden, obwohl dies gegen das Wahlgesetz verstößt, wie ein Sprecher des Zentralen Wahlbüros betonte. Der als Basescu-kritisch geltende Privatsender Realitatea TV publizierte bereits ab 12.00 Uhr MEZ auf seiner Internet-Plattform vorläufige Schätzungen, obwohl die Wahllokale erst um 20.00 Uhr MEZ schlossen.













