Alle wollen bei Personalvertretungswahlen gewinnen

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Optimismus versprühen alle Gruppen vor den Personalvertretungswahlen des Bundes am Mittwoch und Donnerstag kommender Woche. Sowohl die beiden großen Fraktionen der Christgewerkschafter (FCG) und der Sozialdemokraten (FSG) als auch die Freiheitlichen (AUF) und die Unabhängigen (UG) haben eine positive Bilanz des Wahlkampfes gezogen. Alle Gruppierungen haben das Wahlziel, stärker werden zu wollen.
Insgesamt 234.400 Beamte und Vertragsbedienstete des Bundes sowie Landeslehrer wählen am Mittwoch und Donnerstag ihre Personalvertreter. Gewählt werden rund 1.200 Dienststellenausschüsse in allen Dienststellen mit mehr als 20 Bediensteten, rund 180 Fachausschüsse auf der Ebene nachgeordneter Dienstbehörden und als oberste Organe auf Ressortebene 55 Zentralausschüsse. Nicht gewählt wird dieses Mal im Verwaltungsgerichtshof, weil sich dort keine Kandidaten gefunden haben.
Für die Christgewerkschafter konstatierte der Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, Fritz Neugebauer, gegenüber der APA eine "sehr positive Grundstimmung" unter den Kollegen. Neugebauer bekräftigte das Wahlziel, dass die FCG nicht nur ihre absolute Mehrheit halten, sondern auch zulegen wolle. Zugewinne strebt aber auch FSG-Vorsitzender Richard Holzer an - trotz des bei den letzten Wahlen gegen die SPÖ gelaufenen bundespolitischen Trends. Holzer verweist aber darauf, dass auch für die FSG der Wahlkampf sehr gut gelaufen sei.
Konkreter formuliert AUF-Vorsitzender Werner Herbert sein Wahlziel: Er will "deutlich über zehn Prozent" erreichen und erwartet eine Verdoppelung der Mandate - 2004 hatte die AUF während der FPÖ-Krise nur rund dreieinhalb Prozent erreicht. Spannend wird vor allem die Frage, ob der bundespolitische Trend von Gewinnen der FPÖ zulasten der SPÖ auch bei den Beamten zum Tragen kommt.












