Österreich will sich im Nahost-Konflikt einsetzen

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Österreich will sich stärker in die Bemühungen zur Lösung des Nahost-Konflikts einbringen. Außenminister Spindelegger kündigte am Donnerstag im Nationalrat an, im Februar in die Region reisen zu wollen. Österreich wolle "abgestimmt mit anderen EU-Partnern - Initiativen setzen", betonte er.
Der ÖVP-Politiker äußerte sich in der Debatte über den Außenpolitischen Bericht 2008. Zu der im Juni vom EU-Gipfel in Auftrag gegebenen Donauraum-Strategie sagte Spindelegger, dass derzeit die konkreten inhaltlichen Beiträge und Projekte entwickelt werden. "Derzeit arbeiten wir mit Partnern, vor allem Ungarn, an Projekten, die uns stärker aneinander binden", so der Minister, der die Strategie als "Erfolgsstory" für Österreich bezeichnete. In den Ländern um das Schwarze Meer gelte es für Österreich, stärker Fuß zu fassen, da sie nach dem Ende der Wirtschaftskrise "ein besonderer Wachstumspol sein" werde.
Der Minister unterstrich zudem die Rolle Wiens als Amtssitz von rund 20 internationalen Organisationen. "Wir müssen alles tun, das zu erhalten. Wir werden auch versuchen, neue internationale Organisationen nach Wien zu bringen."















