Fünf iranische Oppositionelle zum Tode verurteilt

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Fünf iranische Oppositionelle sind nach den Wahlprotesten zum Tode verurteilt worden, wie das staatliche Fernsehen am Dienstagabend berichtete. Nach den blutig niedergeschlagenen Protesten gegen die umstrittene Wiederwahl von Präsident Ahmadinejad waren Hunderte Demonstranten verhaftet und vor ein Revolutionsgericht gestellt worden. 81 sollen Haftstrafen von bis zu 15 Jahren erhalten haben.
Die zum Tode Verurteilten seien Mitglieder "konterrevolutionärer Gruppen" oder hätten Kontakte zu solchen gehabt. Nach den Wahlen waren im Iran die schwersten Unruhen seit der islamischen Revolution und dem Sturz des Schah-Regimes 1979 ausgebrochen. Die Regierung wies Vorwürfe der Wahlfälschung zurück und ging hart gegen die Demonstranten vor. Mehrere Menschen kamen bei den Unruhen ums Leben, Tausende wurden festgenommen. Die meisten von ihnen sind mittlerweile wieder auf freiem Fuß, mehr als 100 Menschen wurden jedoch vor Gericht gestellt.












