Burgtheater bietet sich Studenten als Forum an

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Nach der Unterbrechung einer Burgtheater-Vorstellung durch protestierende Studenten am Samstagabend überlegt Direktor Matthias Hartmann, sein Theater als Diskussionsforum für Studenten, Politiker und Fachleute zu öffnen. Das berichtet die Tageszeitung "Die Presse" laut einer Vorabmeldung in ihrer Montag-Ausgabe. Das Burgtheater habe "große Sympathien" für die Anliegen der Studierenden.
Im für die Burg ressortzuständigen Unterrichtsministerium hieß es laut einem Sprecher dazu: "Wenn Hartmann solche Signale als Teil seines künstlerischen Konzepts sieht, ist das legitim. Das fällt in die Autonomie der Bundestheater. Die Politik mischt sich da nicht ein."
Kein Verständnis für die Proteste "linker Chaoten" in der Burg zeigte dagegen BZÖ-Obmann Josef Bucher. "Es ist nicht einzusehen, dass diese die gesamte Gesellschaft in Geiselhaft nehmen und jetzt auch während Theatervorführungen Krawall machen", erklärte er in einer Aussendung. Es gehe hier nur noch um Provokation und linke Gesellschaftskritik, mit den Besetzungen der Unis müsse Schluss sein.













