Iran: US-Präsident Obama ist nicht besser als Bush

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Das Verhältnis zwischen USA und Iran trübt sich weiter ein, trotz der jüngsten Versuche einer diplomatischen Annäherung durch die USA. Der iranische Parlamentsvorsitzende Larijani sagte am Sonntag im Parlament: "Nach einem Jahr des Redenschwingens und Slogan-Dreschens ist es eine Schande zu sehen, dass das Verhalten und die Ansichten dieses Präsidenten nicht besser sind als die seines Vorgängers".
Schon die Tatsache, dass Obama die US-Sanktionen gegen die Islamische Republik jüngst um ein Jahr verlängert habe, zeige, dass die Vereinigten Staaten nicht wirklich einen Wandel vollzogen hätten, seit George W. Bush aus dem Weißen Haus ausgezogen sei. Im Atomstreit warf Larijani der US-Regierung vor, dem Iran "unvernünftige Vorschläge" zu unterbreiten. Auf das Kompromissangebot der UNO-Atomenergie-Organisation (IAEO bzw. IAEA) ging er nicht konkret ein.
Dagegen sprach Larijani die Unruhen nach der iranischen Präsidentenwahl im Juni an und warf den USA in diesem Zusammenhang ein "kindisches Verhalten" vor. Nach der umstrittenen Wiederwahl des iranischen Präsidenten Ahmadinejad hatten die USA die Teheraner Regierung aufgefordert, die Proteste der Opposition nicht mit Gewalt niederzuschlagen und den Willen des Volkes zu berücksichtigen.











