Gewerkschaftskundgebung gegen Berlusconi in Rom

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Zehntausende Menschen haben am Samstagnachmittag in Rom an einer Protestkundgebung des stärksten italienischen Gewerkschaftsverbands CGIL gegen die Regierung Berlusconi teilgenommen. Die Demonstranten forderten einschneidende Maßnahmen gegen die zunehmende Arbeitslosigkeit. Sie verlangten u.a. einen Entlassungsstopp, höhere Gehälter und Renten mit Koppelung an die Lebenshaltungskosten.
Die CGIL forderte eine Reform der Arbeitsgesetze, die Senkung des Steuerdrucks auf Pensionen und Gehälter, die Modernisierung des Schulwesens, des öffentlichen Gesundheits- und Fürsorgesystems. Auch das Recht auf Wohnung zu Sozialpreisen zählt zu den Forderungen der Gewerkschaft.
Gewerkschaftschef Guglielmo Epifani protestierte gegen das Haushaltsgesetz der Regierung Berlusconi für das nächste Jahr. Das Gesetz enthalte kein Investitionsprogramm, welches das Wirtschaftswachstum im Land nach der schweren Rezession fördern könne.













