Rund 150 Studenten bei Demo mit Metallern
Von einem "super Schulterschluss" sprach einer der Besetzer des Audimax der Universität Wien angesichts der gemeinsamen Protestaktion von Studenten und Metallern.

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Zu der Kundgebung vor der Bundeswirtschaftskammer (WKÖ) hatten sich am Mittwochvormittag rund 150 Personen eingefunden, etwa die Hälfte marschierte anschließend weiter zur Technischen Universität (TU) Wien.
Eine Demo mit weniger Teilnehmern als beim letzten Protest des Österreichischen Gewerkschaftsbund (ÖGB) würde "der Kronen Zeitung und anderen Medien" nur Anlass geben, die Veranstaltung "kleinzureden", so der Audimax-Besetzer. Die ursprünglich geplante Schlusskundgebung am Schwarzenbergplatz wurde abgesagt, "aus Rücksicht auf die heutigen Verhandlungen" der Metaller, wie einer der Organisatoren der APA erklärte.
Die Metaller hatten sich bereits um 8.00 Uhr vor der WKÖ in Wien-Wieden versammelt, um 10.00 Uhr stießen schließlich die Studenten dazu. Gemeinsam wurde abwechselnden "Hopp, hopp, hopp Lohnraub-Stopp" und "Hopp, hopp, hopp Bildungsraub-Stopp" skandiert. "Wir lassen uns nicht auseinander dividieren", betonte einer der Metallergewerkschafter, es gehe schließlich um dasselbe Geld, das von Banken und Konzernen durch das Bankgeheimnis an der Steuer vorbeigeschummelt werde. "Morgen holen wir das Geld für die Metaller, übermorgen für eure Bildung", kündigte er an.
Anlässlich der Sondersitzung des Nationalrats zur Situation an den Universitäten hatte der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) mit einer Medienaktion vor dem Parlament "auf die Ignoranz der Bundesregierung in Bezug auf die Hochschulpolitik aufmerksam" gemacht. Der VSStÖ forderte die Abschaffung aller Zugangsbeschränkungen sowie der Studiengebühren.













