Wiener VP-Kandidat Himmer fühlt sich unterstützt

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Harald "Harry" Himmer rechnet nicht mit unüberwindlichen Widerständen gegen seine Avancen, Obmann der Wiener ÖVP zu werden. "Es kann immer Überraschungen geben, aber im Prinzip habe ich das Gefühl, sehr breite Unterstützung zu haben", sagte er am Mittwoch im Interview mit der APA. Himmer ist der einzige Kandidat für die Nachfolge des nach Brüssel wechselnden Noch-Obmanns Johannes "Gio" Hahn.
Es gebe derzeit noch "interne Abklärungen", verwies Himmer auf die laufenden Beratungen in den ÖVP-Teilorganisationen. Dort wird über jene Vorstellungen diskutiert, die Himmer am Dienstag der parteiinternen Findungskommission präsentiert hat. Öffentlich will Himmer dazu noch keine Details nennen. Er bestätigt aber, dass er jedenfalls auch Spitzenkandidat werden möchte.
"Für mich ist das klar, wenn ich den Obmann mache, dann möchte ich auch der Spitzenkandidat für die Wahl sein", betonte er im APA-Gespräch. Dafür gebe es eine "Vielzahl von Gründen". Einer der wichtigsten: Falls nicht von Beginn an klar sei, dass diese beiden Funktionen von ein und derselben Person ausgeübt werde, würde die Debatte, wer denn nun Spitzenkandidat werden solle, sofort nach der Obmann-Wahl weitergehen, zeigte sich Himmer überzeugt.
Dass er seinen Job als Alcatel-Vorstand aufgibt, sei "natürlich noch nicht fix" - da er noch nicht gewählt sei. Danach werde er sich aber von dem Posten zurückziehen, versprach er. Ob er danach eine Funktion anstrebe, die auch ein Einkommen garantiere, also etwa einen Posten als nicht amtsführender Stadtrat, wollte Himmer nicht sagen. Er werde aber "keinen Spendenaufruf" starten, zerstreute er mögliche Sorgen um sein künftiges Auskommen.
Die offizielle Kür zum Obmann kann nur auf einem Parteitag erfolgen. In der ÖVP rechnet man damit, dass ein solcher Anfang nächsten Jahres stattfinden wird.













