Freundlicher Empfang von Faymann bei Medwedew

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Bundeskanzler Faymann ist am Dienstagnachmittag unmittelbar nach seinem Eintreffen zu einem zweitägigen Russland-Besuch vom russischen Präsidenten Medwedew im Kreml empfangen worden. Dabei ging es um Fragen der Energiesicherheit vor dem Hintergrund des Konflikts zwischen Moskau und Kiew über den Gastransit durch die Ukraine und um das Verhältnis zwischen der EU und Russland.
Besprochen wurden aber auch der österreichische Vorsitz im Weltsicherheitsrat im November sowie der Westbalkan, wo Russland etwa im Hinblick auf die Anerkennung des Kosovo eine gänzlich andere Politik als die EU verfolgt.
Bei einem kurzen Sechsaugengespräch, an dem auch Staatssekretär Ostermayer teilnahm, wollte Faymann auch russische Bedenken zerstreuen, dass die unter Federführung der österreichischen OMV geplante Nabucco-Gaspipeline vom kaspischen Raum nach Mitteleuropa als Konkurrenz zu der von Russland betriebenen Projekte Northstream und Southstream aufzufassen sei. Das Thema Energie wird auch am Mittwoch in einem Gespräch mit dem russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin eine dominante Rolle spielen.
Bundeskanzler Faymann war am Dienstagvormittag von den Feiern zum Mauerfall in Berlin direkt nach Moskau gereist. Am Dienstag steht noch ein vom österreichischen Botschafter in Moskau gegebener Wirtschaftsempfang auf dem Programm. Den Mittwoch beginnt Faymann mit einer Kranzniederlegung am Grabmal des Unbekannten Soldaten. Nach dem Treffen mit Putin tritt Faymann die Heimreise nach Wien an.












