Paris schickt Sondergesandten nach Nordkorea

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Frankreich will die Möglichkeiten für eine Verbesserung der Beziehungen zum kommunistischen Nordkorea ausloten. Präsident Sarkozy schickte am Montag den früheren sozialistischen Kulturminister Jack Lang als seinen Sondergesandten zu einer fünftägigen "Informations- und Erkundungsreise" in das weitgehend abgeschottete ostasiatische Land.
Lang und seine Begleitung seien mit dem Flugzeug in Pjöngjang eingetroffen, berichtete die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA. Einzelheiten wurden nicht genannt.
Paris hat Nordkorea nie anerkannt und ist neben Estland das einzige EU-Land ohne diplomatische Beziehungen zu Pjöngjang. Lang soll bei seinen Treffen mit hochrangigen Vertretern der Regierung in Pjöngjang den Streit um das nordkoreanische Atomprogramm, die Koreafrage und die Menschenrechte im Auge behalten, hatte die französische Regierung vor der Reise mitgeteilt. Sarkozy hatte Lang im März schon in ähnlichem Auftrag nach Kuba geschickt.












