30 Aufständische bei Offensive in Pakistan getötet
Bei den jüngsten Gefechten im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan sind nach Angaben der Armee mindestens 30 Aufständische getötet und acht Soldaten verwundet worden. Zweieinhalb Wochen nach Beginn der Offensive im Stammesgebiet Süd-Waziristan teilten die Streitkräfte am Mittwoch mit, in der Terroristen-Hochburg Ladha lieferten sich Truppen Straßenkämpfe mit den Taliban.
Bei einem Anschlag im Stammesgebiet Bajaur an der afghanischen Grenze wurden unterdessen zwei Lehrerinnen getötet. Die Behörden teilten am Mittwoch mit, Unbekannte hätten das Feuer auf den Kleinbus eröffnet, in dem die Lehrerinnen auf dem Heimweg vom Unterricht gewesen seien. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. Die Taliban, die gegen Schulbildung für Mädchen sind, haben in der Vergangenheit zahlreiche Mädchenschulen im Nordwesten Pakistans in die Luft gesprengt oder angegriffen.
Einen Großteil der zweiten wichtigen Stadt, Sararogha, haben die Soldaten bereits unter ihre Kontrolle gebracht. Außerdem wird demnächst ein Angriff auf Makeen erwartet, nach Behördenangaben das "Nervenzentrum" der pakistanischen Taliban.
Seit Beginn der Großoffensive am 17. Oktober wurden nach Angaben des pakistanischen Militärs rund 400 Aufständische und 37 Soldaten bei Gefechten getötet. Als Antwort verschärften die Extremisten ihre Angriffe und Anschläge im ganzen Land, die alleine im Oktober mehr als 300 Menschen das Leben kosteten.












