Laut Putin erneut Erdgas-Lieferprobleme möglich

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Der russische Ministerpräsident Putin hat die Europäische Union neuerlich auf mögliche Probleme bei der Lieferung von Erdgas über das Gebiet der Ukraine hingewiesen. Wie russische Nachrichtenagenturen am Sonntag unter Berufung auf Putins Pressedienst berichteten, sprach Putin die Warnung in einem Telefonat mit dem amtierenden EU-Ratsvorsitzenden und schwedischen Ministerpräsidenten Reinfeldt aus.
Dabei habe Russlands Regierungschef darauf aufmerksam gemacht, dass es vonseiten der Regierung in Kiew Hinweise gebe, dass das russische Erdgas möglicherweise nicht bezahlt werden könne. In der Folge könne es Probleme bei der Lieferung des Erdgases über die Ukraine für die Verbraucher in Westeuropa geben.
Die EU-Kommission hatte Russlands Regierungschef erst am Samstag vor "Angstmacherei" in der Frage der russischen Gaslieferungen nach Europa gewarnt. Ein Kommissionssprecher reagierte damit auf ähnliche Äußerungen Putins vom Freitag. Diese Äußerungen seien "Teil des Wahlkampfes in der Ukraine", sagte der Kommissionssprecher. In der Ukraine finden im Jänner Präsidentschaftswahlen statt, pro-russische und pro-westliche Kräfte stehen dabei einander gegenüber.
In den vergangenen Jahren hatte es mehrfach Probleme gegeben, weil die Ukraine ihre Gasrechnungen in Russland nicht rechtzeitig begleichen konnte und die russischen Konzerne daraufhin die Transitlieferungen Richtung Westeuropa abzubrechen drohten oder sogar blockierten. Dies war zuletzt im Jänner der Fall, als die Lieferungen tatsächlich eingestellt wurden.












